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	<title>Einsteins &#187; Priesterkind</title>
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	<description>das Magazin der Eichstätter Journalistik</description>
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		<title>Verschwiegen</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 05:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elisabeth Brützel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Priesterkind]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>

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		<description><![CDATA[Über 3000 gibt es in Deutschland von ihnen. Über 3000 Menschen, die von der Kirche und einem großen Teil unserer Gesellschaft nicht angenommen und akzeptiert werden, die ihr Recht auf Unterhalt und Erbe einklagen müssen. Über 3000 Menschen, deren Vater zum Zeitpunkt ihrer Geburt katholischer Priester oder Ordensmann war. Über 3000 Priesterkinder. Laut David Weber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://vanguarda.de/einsteins/wp-content/uploads/2011/07/Priesterkinder.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1491" title="Priesterkinder, Foto: Lucia Walter" src="http://vanguarda.de/einsteins/wp-content/uploads/2011/07/Priesterkinder.jpg" alt="" width="599" height="423" /></a><strong></strong></p>
<p>Über 3000 gibt es in Deutschland von ihnen. Über 3000 Menschen, die von der Kirche und einem großen Teil unserer Gesellschaft nicht angenommen und akzeptiert werden, die ihr Recht auf Unterhalt und Erbe einklagen müssen. Über 3000 Menschen, deren Vater zum Zeitpunkt ihrer Geburt katholischer Priester oder Ordensmann war. Über 3000 Priesterkinder. Laut David Weber ist die Dunkelziffer noch weitaus höher. Er selbst ist Sohn eines Jesuitenprovinzials und hat mit diesem Umstand bis heute zu kämpfen. 2008 hat David Weber zusammen mit seiner Mutter die Organisation „Menschenrechte für Priesterkinder“ ins Leben gerufen, um gegen die Diskriminierung von Priesterkindern in ganz Deutschland anzukämpfen.</p>
<p>Veronika Egger ist Tochter eines katholischen Priesters. Auch sie hat eine Organisation für Priesterkinder aufgebaut. Das Ziel der Initiative „Priesterkind – na und?“ ist weniger der Kampf gegen die Justiz, sondern vor allem der Austausch unter Gleichgesinnten. Priesterkinder sollen endlich anfangen, ihr Schweigen zu brechen. Das Motto der Organisation lautet: „Wir können es nicht ändern. Aber: Wir dürfen darüber reden!“</p>
<p>Doch obwohl Priesterkinder wie David Weber oder Veronika Egger Vereinigungen zum Schutze der Priesterkinder ins Leben rufen, gibt es immer noch Tausende, die die Identität ihres Vaters bis heute verheimlichen oder verheimlichen müssen.</p>
<p>Im Einsteins-Heft findet ihr die Geschichte von <a href="http://vanguarda.de/einsteins/blog/der-weg-zum-priesterkind/">David Dettenkofer</a>, einem weiteren Priesterkind.</p>
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		<title>Der Weg zum Priesterkind</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 07:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine Memminger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Priesterkind]]></category>
		<category><![CDATA[Recherche]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>

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		<description><![CDATA[Priesterkinder &#8211; es gibt sie, auch wenn es eigentlich nicht so sein soll. Dass die Recherche zu diesem Tabu-Thema spannend werden würde, wusste Redakteurin Elisabeth Brützel von Anfang an. Dass ein hohes Maß an Spontaneität gefordert sein würde, nicht. Heute erzählt sie im Blog von ihrem Weg zu zwei Interviews mit Priesterkindern. &#160; 05. Mai, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://vanguarda.de/einsteins/wp-content/uploads/2011/06/Priesterkind.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-509" title="Priesterkind" src="http://vanguarda.de/einsteins/wp-content/uploads/2011/06/Priesterkind-660x439.jpg" alt="" width="660" height="439" /></a></p>
<p>Priesterkinder &#8211; es gibt sie, auch wenn es eigentlich nicht so sein soll. Dass die Recherche zu diesem Tabu-Thema spannend werden würde, wusste Redakteurin <a href="http://vanguarda.de/einsteins/author/elibrt">Elisabeth Brützel</a> von Anfang an. Dass ein hohes Maß an Spontaneität gefordert sein würde, nicht. Heute erzählt sie im Blog von ihrem Weg zu zwei Interviews mit Priesterkindern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>05. Mai, 11:00:</strong> Ich mache mich auf die Suche. Dank Internet lässt sich bestimmt schnell jemand ausfindig machen, denke ich. Ich gebe bei Google „Priesterkind“ ein und habe sofort zwei Seiten über Priesterkinder auf dem Bildschirm. Wunderbar.</p>
<p><strong>05. Mai, 13:26:</strong> Ich schreibe den beiden Betreibern der Homepages per Mail eine Anfrage.</p>
<p><strong>07.Mai, 18:00:</strong> Bis jetzt noch keine Antwort, aber ich bin zuversichtlich.</p>
<p><strong>09. Mai, 17:22: </strong>Immer noch keine Antwort, ich schreibe erneut eine Mail mit der Bitte, sich bei mir zu melden.</p>
<p><strong>10.Mai, 9:43: </strong>Yeah! Eine Mail von Priesterkind David Pettenkofer in meinem Postfach.</p>
<p><em>Hallo,<br />
hab zwar wenig Zeit im Moment aber würd mich da zur Not schon zur Verfügung stellen&#8230;</em></p>
<p>Ergo: ich habe mein Priesterkind.</p>
<p><strong>10.Mai, 13:58: </strong>Ich kann mein Glück nicht fassen; ein zweites Priesterkind, David Weber, hat sich gemeldet:</p>
<p><em> Für seriöse Gespräche über die Diskriminierung von Priesterkindern stehe ich natürlich immer zur Verfügung.<br />
Freundliche Grüße<br />
</em></p>
<p>Yeah, ich habe meinen zweiten Protagonisten!</p>
<p><strong>11.Mai, 13:52:</strong> Herr Weber schreibt, er würde sich gerne im Laufe der nächsten zwei Wochen in Nürnberg mit mir treffen, und sich melden, sobald er genau weiß, wann er dort sein kann.</p>
<p><strong>17.Mai, 22:49:</strong> Mail von David Dettenkofer:</p>
<p><em>Hallo Frau Brützel,<br />
am 31. Mai würd es mir ganz gut passen, wenn das nicht zu spät ist.</em><br />
Eigentlich schon, denn da ist Redaktionsschluss&#8230; ein anderer Termin lässt sich aber nicht finden.</p>
<p><strong>17.Mai, 22:53: </strong>Ich buche ein Ticket für den 31. Mai nach Prien am Chiemsee.</p>
<p><strong>18.Mai, 15:20:</strong> Ich verabrede mich mit David Dettenkofer am 31. für 18:00 in Prien an einer alten Bar.</p>
<p><strong>25.Mai, 13:12: </strong>Immer noch kein genaues Datum von Herrn Weber. Ich schreibe erneut eine Mail.</p>
<p><strong>26.Mai, 14:39:</strong> David Weber schreibt, er sei am 29. Mai in Nürnberg, ich solle mich einen Tag vorher bei ihm melden.</p>
<p><strong>28.Mai, 12:08: </strong>Herr Weber erklärt mir am Telefon, er sei morgen doch nicht in Nürnberg, wir müssten das Treffen verschieben.</p>
<p><strong>29.Mai, 15:45:</strong> Nochmal Post von David Weber:</p>
<p><em>Ich kann Ihnen spontan ein Teffen morgen in Nürnberg anbieten. Wenn Sie kommen möchten rufen Sie mich bitte morgen früh noch einmal an, damit wir Details vereinbaren können. </em><br />
Spontan ist immer gut. Auf jeden Fall besser als gar nicht.</p>
<p><strong>30.Mai, 9:56:</strong> Ich rufe bei Herrn Weber an, der drückt mich weg. Kurz darauf eine Mail, er sei beschäftigt gewesen, werde aber tatsächlich heute gegen 17:00 in Nürnberg sein.</p>
<p><strong>30.Mai, 10:01:</strong> Ich buche ein Ticket nach Nürnberg.</p>
<p><strong>30.Mai, 17:00:</strong> Keine Spur von David Weber am ausgemachten Treffpunkt.</p>
<p><strong>30.Mai, 17:20:</strong> Keine Spur von David Weber am ausgemachten Treffpunkt.</p>
<p><strong>30.Mai, 17:38:</strong> Tatsächlich. Ein Anruf, er ist in fünf Minuten da.</p>
<p><strong>30.Mai, 17:45:</strong> Ich reiche David Weber die Hand zur Begrüßung in einem Café in Nürnberg Schweinau, packe das Aufnahmegerät aus und stelle meine Fragen.</p>
<p><strong>31.Mai, 18:06:</strong> Ich schüttle die Hand von David Dettenkofer vor einer alten Bar in Prien am Chiemsee, packe das Aufnahmegerät aus und stelle meine Fragen.</p>
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